Der 127. Herrschinger Grundkurs
auf Abschluss-Studienreise

Vom 26. bis zum 31. Mai 2022 war der 127. Herrschinger Grundkurs vorerst ein letztes Mal gemeinsam unterwegs. Die Studienreise führte die Gruppe vom Ammersee in die Finanzmetropole Frankfurt und im Anschluss über Westdeutschland nach Belgien ins Herz der EU-Politik, nach Brüssel. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen freuten sich über die Möglichkeit, sich nach der intensiven Grundkurszeit in Herrsching wieder zu begegnen.

Stefan Meitinger, agrarpolitischer Referent im BBV, bereitete die Grundkursler schon vor der Abfahrt auf die Organe der EU vor und gab Infos zum aktuellen Geschehen der Gemeinsamen Agrarpolitik.

Am nächsten Morgen startete der Bus mit dem ersten Ziel Frankfurt am Main. Nach dem Kennenlernen der Rentenbank und einem Besuch des Geldmuseums der Bundesbank stand noch eine Stadtführung durch die Finanzmetropole auf dem Programm. 

 

Am Tag darauf ging es weiter in Richtung Belgien. Auf dem Weg durfte die Gruppe mit dem Betriebsberater des belgischen „Borenbunds“, Jan de Sadeleer, zwei Landwirtschaftsbetriebe besichtigen und bekam einen ersten Eindruck zur flämischen und belgischen Landwirtschaft. Nach einem stärkenden Mittagessen auf dem Hof der Familie Steenhuyse stellte die Familie ihren Milch- und Ackerbaubetrieb mit Hofcafe und Hofladen vor. Auch ein 200 ha großer Ackerbaubetrieb mit Weizen, Zuckerrüben, Gemüse und Kartoffeln wurde an diesem Tag besucht. 

Herrschinger Grundkurs bei Marlene Mortler

Sonntags erhielt die Gruppe einen Einführungsvortrag im Haus der europäischen Geschichte und erkundete das interaktiv gestaltete Museum. Es folgte eine Führung durch die Europastadt Brüssel. Nach dem selbstständigen Erkunden der Altstadt trafen die Teilnehmer zum Abendessen auf Marlene Mortler, die seit 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments ist. Auch der folgende Tag war von europäischer Politik geprägt. Ein Besuch der COPA-COGECA – des europäischen Bauernverbands und des Europäischen Parlaments rundeten den Aufenthalt in Brüssel ab. An diesem Tag nahm sich Ulrike Müller, ebenfalls Mitglied des Europäischen Parlaments für die Freien Wähler, Zeit für ein Gespräch. Ein Highlight der Reise war auch der letzte Tag, an dem der Bus im rheinischen Braunkohlerevier, wo im Jahr 22 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert werden und beim Winzer und Referenten Oliver Knab in Worms stoppte.

Mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und Impulsen ging diese Studienreise zu Ende. Sicher ist, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht aus den Augen verlieren werden.

Auf ein baldiges Wiedersehen im Haus der bayerischen Landwirtschaft Herrsching!

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