Haus der Bayerischen Landwirtschaft Herrsching

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Luther und die Bauern

Im Lutherjahr 2017 lag das Thema des ersten Agrarhistorischen Foyergesprächs auf der Hand.

Die Lage der Bauern zu Beginn des 16. Jahrhunderts war alles andere als gut. Sie waren der Willkür ihrer Grundherren ausgeliefert und hatten neben Frondiensten oft drastische Abgaben zu leisten. Die dörfliche Bevölkerung begehrte gegen diese Ungerechtigkeit auf. Martin Luthers Argumentation, dass ein Christenmensch […] ein Herr über alle Dinge und niemandem untertan sei, sowie seine Übersetzung des Neuen Testaments ins Deutsche gelten als entscheidende Auslöser für mehrere Aufstände. Die ungerecht-fertigten Ansprüche von Adel und Klerus wurden plötzlich hinterfragt, die Bauern waren bereit für ihre Rechte zu kämpfen.

Andreas Beneker, Pfarrer und Leiter des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums Bad Alexandersbad, ging der Frage nach, was Luther dazu bewegte, sich schließlich gegen die Bauern zu stellen. War die Reformation zunächst eine Volksbewegung, so wurde sie nach den blutig niedergeschlagenen Bauernaufständen alleinige Sache der Obrigkeit und Fürsten.

Anschließend diskutierte Beneker mit dem laufenden Herrschinger Grundkurs über Religions- und Glaubensfreiheit.

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