Haus der Bayerischen Landwirtschaft Herrsching

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Unternehmerpersönlichkeiten am bus-Fest 2019 in Herrsching

bus-Unternehmerforum am 22.06.19 im Haus der bayerischen Landwirtschaft

Was macht einen Unternehmer aus? Welche Eigenschaften kennzeichnen ihn? Welche Tugenden zeichnen ihn aus? Zum Unternehmerforum am 22. Juni 2019 im Rahmen des bus-Festes standen vier recht unterschiedliche Unternehmerpersönlichkeiten auf vier verschiedenen Bühnen und berichteten über Erfolge und Misserfolge im Lauf ihres Lebens.

Prof. Dr. Claus Hipp, einer der bekanntesten Unternehmer Deutschlands, sprach über die ethische und soziale Verantwortung des Unternehmertums. Er nannte die vier Haupttugenden Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Maßhaltung. „Bauern sind das bewahrende Element in unserer Gesellschaft, vor allem was Werte angeht“, so Claus Hipp. Vor allem, was das das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und Kritik an der Landwirtschaft angeht, riet er den Bauern zu mehr Gelassenheit: Wichtig sei, immer wieder deutlich zu machen, was in Sachen Artenschutz von den Landwirten bereits geleistet werde, um den Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Baronin Annabel von Bechtolsheim, Mutter von fünf Kindern,führt Gut Schörghof, einen Reiterhof in Oberbayern mit Aktivstall, Reit- und Yogaschule. Sie erzählte an diesem Vormittag über die Persönlichkeit als Erfolgsfaktor. Als Tochter eines Winzers geboren, arbeitete sie als Brokerin in London und lernte schließlich ihren Mann kennen, mit dem zusammen sie Gut Schörghof als Lebensmittelpunkt und Lebensaufgabe wählte. „Als Unternehmer haben wir eine große Verantwortung, auch für uns selbst“, so die Baronin. Mit der Vielfalt an Aufgaben sei es wichtig zu delegieren, und Mitarbeiter zu haben, die mit Leidenschaft  dabei seien. Ihre Empfehlung: Mütter einstellen. „Mütter haben Nerven wie Drahtseile, sie können Multitasking, bringen eine gehörige Portion Leidenschaft mit, können problemlos mit totalem Kontrollverlust umgehen.“

Prof. Dr. Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der BAYWA AG, stellte sich als „der erste richtige Kapitalist“ vor, „der ein börsennotiertes Unternehmen leitet.“ Er sprach über die Rolle der Wettbewerbsfähigkeit. Im Laufe seines Lebens habe er sieben Unternehmen in ganz unterschiedlichen Branchen saniert, so Lutz, und die BAYWA zur Nummer eins in Europa im Agrarsektor  gemacht. Wichtig seien Weitblick, Ehrlichkeit und Authentizität, so Lutz. Aber auch das Glück des Tüchtigen sei für unternehmerischen Erfolg wichtig.

Benedikt Ley gründete bereits mit 18 Jahren die Firma Benedikt Ley GmbH und führt heute, siebzehn Jahre später, das Unternehmen sehr erfolgreich mit fast 50 Mitarbeitern. Für ihn sei immer die Vision wichtig gewesen, so Benedikt Ley. „Als Unternehmer muss man offen sein, eine Situation auf den Prüfstand stellen und dann mit Freude in die Zukunft gehen“, riet er seinen Zuhörern. Für ihn ist es wichtig, seinen Traum zu verwirklichen, Gänsehaut und ein gewisses Kribbeln zu spüren, wenn er eine Sache neu anpackt. Leidenschaft ist für ihn im Alltag die Motivation, um nicht im Tagesgeschäft unterzugehen.

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