Haus der Bayerischen Landwirtschaft Herrsching

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Zurück im Haus der bayerischen Landwirtschaft

Vom 24.-25.02.18 feierten die Grundkurse der Jahre 1998, 2003, 2008 und 2013 in Herrsching ihr Wiedersehen.

 

In diesem Jahr wartete das Haus der bayerischen Landwirtschaft mit einem anspruchsvollen Programm zum Thema „Sich für morgen aufstellen“ auf. Zur Einstimmung wurde der Kurzfilm des Bayerischen Bauernverbandes, der in Zusammenarbeit mit der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Freistaat Bayern“ entstanden ist, gezeigt.

Im Anschluss daran war der ehemalige Präsident des bayerischen Landtags Alois Glück zu Gast. In seinem Impulsvortrag zum Thema „Der Platz der Bauern von heute in der Gesellschaft von morgen“. stellte er die Herausforderungen mit denen das Berufsfeld Landwirtschaft tagtäglich konfrontiert wird, dar. Basis des Systems Landwirtschaft sei, so Glück Vertrauen – Vertrauen des Verbrauchers, der Landwirte untereinander und auch das der ganzen Gesellschaft. Exporte im Agrarsektor sichern unter anderem Bayerns Wohlstand, was dem Prozess der Globalisierung zu verdanken sei. Dieser erlebe jedoch einen immer weiter fortschreitenden Vertrauensverlust. Mit der Globalisierung sei, laut Glück, die Digitalisierung ein entscheidender Prozess. Viele neue Wege und Möglichkeiten zum weltweiten Datenaustausch eröffnen sich. Die damit verbundene Datenüberflutung gestalte eine Meinungsbildung umso komplexer und erschwere auch Entscheidungsfindungen.

 

Wegen der Unsicherheit des Exportes von Agrarprodukten und der immer stärker werdenden Sehnsucht und Suche der Menschen nach „Heimat“ sei zu erkennen, dass die „Regional-Schiene“ in der Landwirtschaft immer weiter an Bedeutung gewinne. Glück unterstrich jedoch, dass der Agrarsektor der EU ohne internationalen Handel nicht überlebensfähig wäre.

 

Auch mit Umweltbelastungen und Diversitätsverlust würden unsere Landwirte tagtäglich konfrontiert, was zu einer Zunahme der Spannungen zwischen der Landwirtschaft und der Gesellschaft, aber auch innerhalb der Landwirtschaft führe.

 

Laut Glück habe das Umdenken der Landwirte aus einer Rolle als Opfer und Missverstandene bei der zukünftigen Weiterentwicklung der Landwirtschaft eine große Bedeutung. Ein gemeinsames Ziel sowohl der Gesellschaft, als auch der Landwirte müsse es sein, in Zusammenarbeit durch Kommunikation und Handeln in einem Miteinander dauerhaft erfolgreich bestehen und zusammen leben zu können.

 

In bunt durchmischten Gesprächsrunden konnten sich die Teilnehmer der vergangenen Jahre dann mit dem 124. Herrschinger Grundkurs austauschen, diskutieren und Ideen entwickeln. Die behandelten Themen waren „der Dialog zum Verbraucher“, „Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit“, „Generationenfolge“ und „der Weg nach dem Grundkurs“. Der Abend endete beim Volkstanz und in gemütlichen Runden im Bierstüberl. Der Sonntag diente dann in erster Linie dem Austausch mit dem aktuellen 124. Herrschinger Grundkurs.

 

Unser Dank gilt Alois Glück für die informativen und anregenden Worte und allen Grundkurslern, die das Wochenende über aktiven und anregenden Austausch mitgestaltet haben.

 

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